Neuwahlen im SPD Ortsverein Harburg

Ortsverein


OV-Vorsitzende Krüger mit Christoph Schmid (Bundestagskandidat)

Vergangenen Mittwoch trafen sich die Mitglieder des Harburger SPD Ortsvereins um ihre Vorstandschaft neu zu wählen. Einstimmig wurde die amtierende Ortsvereinsvorsitzende Lisa Krüger wiedergewählt und durfte neben ihrer Stellvertreterin und SPD Stadträtin Claudia Müller, ein 9-köpfiges Team in ihrer Vorstandschaft begrüßen.

Im Rechenschaftsbericht verwies die neugewählte Ortsvereinsvorsitzende Lisa Krüger auf eine stimmige kommunalpolitische Arbeit in den letzten zwei Jahren vor Ort. Neben politischen Veranstaltungen, bei der unter anderem die SPD Landesvorsitzende Natascha Kohnen die Harburger SPD mit einer Veranstaltung zum Thema „Digitale Arbeit – Chancen und Herausforderungen“ besuchte, stand auch der Spaß im Vordergrund. „Unser Ortsverein veranstaltet nun das dritte Jahr in Folge Pizza backen für das Ferienprogramm und lädt alle Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet zu einer kulinarischen und sportlichen Abwechslung ein.“ Lisa Krüger betonte zudem, dass die Harburger SPD ein wichtiger Ansprechpartner für die Belange der Bürgerinnen und Bürger vor Ort sei. „Man kann die sozialdemokratische Note vor allem bei Familienthemen wie den Ausbau der Mittagsbetreuung in der Grund- und Mittelschule Harburg oder an den längeren Öffnungszeiten in der Harburger Kita erkennen“, so Krüger.

Nun gelte es die Schlagkraft der Harburger SPD für den Bundestagswahlkampf zu nutzen. Am Wahlabend nahm der SPD-Bundestagskandidat Christoph Schmid die Wahlleitung vor. Die Ortsvereinsvorsitzende machte ihren Mitgliedern an diesem Abend klar, dass nur durch Engagement, tollen Veranstaltungen und Gesprächen vor Ort, genügend Stimmen für Christoph Schmid und die SPD gewinnen werden können. Ziel sei es laut Lisa Krüger, für Christoph Schmid das Direktmandat zu holen.

In seiner anschließenden Rede sprach Bundestagskandidat Christoph Schmid über seine Ziele für die anstehende Wahl. Schmid betonte, dass die SPD mit dem nun vorliegenden Regierungsprogramm den eigenen Anspruch auf ¨Zeit für mehr Gerechtigkeit¨ verwirklichen möchte. Zum Beispiel sollen bei den Beiträgen zur Krankenversicherung die Arbeitnehmer entlastet werden und in Zukunft nicht mehr höhere Beiträge bezahlen müssen, als die Arbeitgeber. Die ¨doppelte Haltelinie¨ bei der Rente, nämlich zum einen den Anstieg der Beiträge und zum anderen ein Absinken des Rentenniveaus zu verhindern, sei ein klarer Unterschied zur Union. Diese biete nämlich keine Lösungsvorschläge an, so dass es unweigerlich zu steigenden Beiträgen und einem Absinken des Niveaus kommen würde. Auch eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters ist mit der SPD laut Schmid nicht zu machen. Ausdrücklich lobende Worte fand der Alerheimer Bürgermeister auch für das solide berechnete Steuerkonzept der SPD, bei dem mehr als 80 % der Bevölkerung entlastet würden und nur die oberen 10 % der Einkommen mehr Steuern bezahlen müssten. Ziel dieser Politik sei es, dass die hart arbeitenden Menschen in der Mitte der Gesellschaft entlastet würden.

Zum Abschluss sicherte die neu gewählte Ortsvereinsvorsitzende dem Bundestagskandidaten die bestmögliche Unterstützung für den kommenden Wahlkampf zu und bedankte sich bei den Mitgliedern für deren Vertrauen.

 
 

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