Wahlversammlung in Mündling

Wahlen

Über 70 interessierten Mündlingern konnte die SPD Bürgermeisterkandidatin Claudia Müller am vergangenen Montag im Landgasthof Weberhans ihr Wahlprogramm vorstellen.

Unter anderem fordert die SPD einen Prioritätenplan für den Unterhalt der öffentlichen Straßen und Gehwege. Müller kritisiert, dass die Stadt Harburg derzeit nicht einmal die bereitgestellten Gelder für die Unterhaltsarbeiten ausgegeben habe. So habe man im Jahr 2018 weniger als 60 Prozent der laut Haushaltsplan für den Straßenunterhalt zur Verfügung stehenden Mittel verbraucht. Angesichts von 88 km Gemeindestraßen, welche die Stadt Harburg zu unterhalten habe, und die zum Teil in einem sehr schlechten Zustand seien, sehe sie hier dringenden Handlungsbedarf.

 

Die Bauingenieurin, die sich auch in ihrer beruflichen Tätigkeit mit dem Erhalt von kommunaler Infrastruktur beschäftigt, fordert einen Prioritätenplan für Harburgs Straßennetz. Dieser müsse eine Einteilung in verschiedene Kategorien enthalten, so dass der Stadtrat dann Jahr für Jahr je nach finanziellen Mitteln entscheiden könne, welche und wie viele Bau- und Sanierungsmaßnahmen gemacht werden sollten. Diese müssten dann auch zügig abgearbeitet werden, um einen weiteren Sanierungsstau zu vermeiden. Eine ähnliche Planung müsse es auch für das öffentliche Kanalnetz geben, das ebenfalls in vielen Stadtteilen in einem schlechten und sanierungsbedürftigen Zustand sei.

 

An den Vortag der Kandidatin schloss sich noch eine ausführliche Diskussionsrunde an, in der die Mündlinger gerne und ausführlich die Möglichkeit nutzten, ihre Fragen direkt an die Kandidatin zu stellen. Die Vorstellung der Stadtratskandidatinnen und -kandidaten sowie ein Kurzvortrag von Christoph Schmid, dem SPD Kreisvorsitzenden und Alerheimer Bürgermeister zur Kreispolitik, ergänzten die gelungene Veranstaltung.

Auf dem Bild von links:  Jeannine Weinrich, Oliver Hertle, Claudia Müller, Daniel Grün, Christoph Schmid, Norbert Mösle, Robert Baumann.

 
 

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