SPD im Gespräch - Kitas in Harburg, was bringt die Zukunft?

Lokalpolitik

Simone Strohmayr, Lisa Krüger, Claudia Müller, Georg Wiedemann (Bild: Daniel Grün)

Unter dem Motto „SPD im Gespräch“ will der Harburger SPD Ortsverein zukünftig eine Veranstaltungsreihe etablieren, in der Bürgerinnen und Bürger mit Stadträten und Gästen über lokale Themen diskutieren und sich austauschen können. Den Anfang machte diese Woche das Thema „Kindertagesstätten in Harburg – was bringt die Zukunft?“

Zu Beginn berichtete die Landtagsabgeordnete Dr. Simone Strohmayr aus Stadtbergen bei Augsburg den zahlreichen Besuchern über die aktuelle Situation in Bayern. So fehlten immer noch ca. 50.000 Krippenplätze, für die gerade in den Städten ein dringender Bedarf vorhanden sei. Außerdem betonte sie die Forderung der SPD nach gebührenfreien Kindergartenplätzen und einer Reduzierung des Stellenschlüssels, um mit mehr Personal eine Steigerung der Qualität der Kinderbetreuung zu erreichen.

Als weiteren Gast konnte die Ortsvereinsvorsitzende Lisa Krüger den Oettinger Landtagskandidaten Georg Wiedemann begrüßen. Wiedemann betonte in seiner Vorstellung die Notwendigkeit einer besseren Stellung der sozialen und Pflegeberufe. Hier bestehe immer noch akuter Handlungsbedarf, um das Ansehen dieser Berufe zu steigern und auch um finanzielle Anreize für die Ergreifung solcher Berufe zu schaffen.

Claudia Müller, die SPD Fraktionsvorsitzende im Harburger Stadtrat informierte anschließend über die konkrete Situation in Harburg, wo es, verteilt über das Stadtgebiet insgesamt 4 Kindertagesstätten gibt. Zwei davon befinden sich in städtischer, zwei in kirchlicher Trägerschaft.

In der darauf folgenden, regen Diskussion mit dem Publikum, dem auch Elternbeirätinnen und Erzieherinnen angehörten, wurden die erheblichen Gebührenunterschiede ebenso thematisiert, wie die Öffnungszeiten, das Mittagessen, die Personal- und die Raumsituation. Einig waren sich an diesem Abend alle darüber, dass eine bessere personelle Ausstattung unabdingbar für die kommenden Herausforderungen sei. Der generelle Trend zu längeren Buchungszeiten lässt sich auch in Harburg beobachten, und führt außerdem auch zu einem erhöhten Platzbedarf, zum Beispiel bei den Essens- und Ruheräumen.

Abschließend bedankte sich Claudia Müller für die offene und konstruktive Diskussion. Die vielen neuen Denkanstöße werde sie sicher mit in ihre Fraktion und in ihre weitere Stadtratsarbeit nehmen. 

 

 
 

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