Die SPD-Kreistagsfraktion um Ursula Straka hat einen offene Brief veröffentlicht, in dem Sie mit den Medien im Landkreis abrechnet, die in Ihren Augen die Politikverdrossenheit durch die zu sehr negative Presse über die Politik im Landkreis fördert.
Sehr geehrte Medienvertreter,
vielleicht erlauben und veröffentlichen Sie einmal einen Kommentar von Seiten der Politik an die Adresse der Medien. Ich bin mir bewusst, dass dies ein ungewöhnliches Ansinnen ist, aber es ist nun einmal so:
Nicht nur Politiker, sondern auch Medienvertreter haben eine Verantwortung für unser Gemeinwesen und für unsere Demokratie. Dazu gehört meines Erachtens nach, dass man Sachverhalte möglichst objektiv darstellt, Meinungen klar als solche ausweist und im Sinne der Sache differenziert, damit sich die Wähler selbst ein Bild machen können. Wenn aber immer mehr Medienvertreter zunehmend vor allem skandalisieren und pauschalisieren, dann ist dies eher Stimmungsmache als Information, und die Sache bleibt auf der Strecke.
Am Mittwoch versammelte sich der gesundheitspolitische Arbeitskreis der SPD Donau-Ries, und gab folgende gemeinsame Erklärung heraus:
Die qualitativ hervorragende, wohnortnahe medizinische Versorgung der Bevölkerung durch die drei Krankenhäuser im gKU ist ein hohes Gut. Sie darf weder durch das aktuelle Finanzdebakel noch durch die innerparteilichen Streitigkeiten der CSU gefährdet werden. Im Gegenteil, es gilt gerade jetzt, die Gemeinsamkeiten in den Kliniken und Seniorenheimen zu stärken und zu erkennen, dass man in einem Boot sitzt.
Zu einer Mitgliederversammlung mit Neuwahlen trafen sich die Mitglieder des Ortsvereins Harburg im Gasthof "Zum Straußen".
Die Vorsitzende, Brigitte Schermeyer- Heise begrüßte die Mitglieder und als Gast die Unterbezirksvorsitzende und Landtagskandidatin Marion Segnitzer aus Rain, die in ihrer Rede auf den kommenden Wahlkampf einging.